Internat. Menschensrechtskonferenz/-preisverleihung
Unter dem Motto "Menschenrechte als Antwort auf historisches und aktuelles Unrecht" versucht Nürnberg im Gedanken an die Rolle, die die Stadt während der Nazi-Zeit spielte, durch ihre Selbstverpflichtung als "Stadt des Friedens und der Menschenrechte" gerecht zu werden.
Aus diesem Grund richtete die Stadt Nürnberg das erste kommunale Menschenrechtsbüro Deutschlands ein und verleiht seit 1995 den Internationalen Menschenrechtspreis. Der
renommierte Preis ehrt Menschen, die sich mit vorbildlichen Engagement für Menschenrechte auf der ganzen Welt einsetzen. Die Projekte der Preisträger werden von der Stadt Nürnberg langfristig begleitet, unterstützt und gefördert.
Der Preis wird im Rahmen der Internationalen Menschenrechtskonferenz, die verschiedenste Aspekte der Menschenrechte als Themenschwerpunkte in den Mittelpunkt einer international besetzten Expertentagung behandelt, vergeben. Die Veranstalter wollten mit dieser Konferenz ein Forum schaffen,um aktuelle Menschenrechtsfragen im Lichte jener Unrechtserfahrungen, die 1948 zur Erklärung der Menschenrechte geführt haben, zu diskutieren. Daraus sollen Impulse für eine historisch orientierte Menschenrechtsbildung gewonnen werden.
Die Tagung richtete sich an Expertinnen und Experten aus Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen sowie eine interessierte Öffentlichkeit. Veranstaltungen fanden u.a. im historischen Schwurgerichtssaal der Nürnberger Prozesse und im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände statt, die Sie natürlich auch sonst besuchen können.
Weitere Informationen zur Internationalen Menschenrechtskonferenz erhalten Sie hier.










